Das Major-System basiert auf englischer Phonetik. Die Wörter, die du lernst, sind immer englisch, ganz gleich, welche Sprache du auf dieser Seite verwendest. Wenn du auf Schwedisch, Chinesisch, Russisch oder in einer anderen Sprache lernst, benutzt du trotzdem dieselbe englische Wortliste. Du musst nicht fließend sprechen, du musst nur ungefähr 100 einfache, bildhafte englische Wörter wiedererkennen. Die meisten Menschen lernen sie in einer einzigen Sitzung.
Das Major-System verwandelt Zahlen in Wörter, indem es jeder Ziffer 0 bis 9 einen oder mehrere Konsonantenlaute zuordnet. Vokale kosten nichts, benutze sie frei, um echte Wörter zu bilden. Jedes Wort wird zu einem klaren Bild. Bilder verbinden sich zu Szenen. Szenen vergisst man nicht.
Tippe auf eine Ziffer, um die Eselsbrücke zu sehen
Jede Ziffer umfasst eine Familie von Lauten. Das Wort verwendet einfach den Buchstaben aus dieser Familie, der am natürlichsten klingt. Beides ist gleich richtig.
Das System ist über 300 Jahre alt und wurde seitdem von Gedächtnisathleten immer weiter verfeinert. Moderne Wettkampf-Memorierer verwenden es, um Tausende von Pi-Ziffern, ganze Kartendecks und lange Zufallsfolgen zu codieren. Das Prinzip bleibt immer gleich: Ein lebendiges, konkretes Bild lässt sich viel leichter erinnern als eine abstrakte Ziffer.
Ein mitt rutscht eine road hinunter, landet auf einer riesigen lip, hinterlässt eine notch darin und wird dann wie eine lime ausgepresst.
Fünf Bilder, eine absurde Szene, ein zehnstelliges Pi-Block dauerhaft codiert. Das ist das System.
Das Major-System ist eine Mnemotechnik aus dem 17. Jahrhundert. Die Wortliste mit 100 Wörtern, die Diagramme und diese Anleitung stammen von Christoffer De Geer. Das Major-Pincode-System, das diese Wortliste mit Muskelgedächtnis auf dem Nummernfeld verbindet, wurde 2024 von Christoffer erfunden.